Das Konzert der Big Band „von der Rolle“ unter der Leitung von Edmund Rolle bot ein rundum gelungenes und kurzweiliges Programm, welches das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute begeisterte. Souverän und charmant führte Christoph Schaffelhuber durch den Abend und verlieh dem Konzert einen angenehmen roten Faden.

Bereits in der ersten Konzerthälfte zeigte die Band ihr Können eindrucksvoll: Mit dem schwungvollen Opener „Jumpin’ at the Woodside“ gelang ein energiegeladener Einstieg. Spätestens bei „Brass Machine“ wurde deutlich, welche musikalische Präzision und Dynamik in der Formation steckt. Für einen besonderen Moment sorgte „Nah Neh Nah“, bei dem Sängerin Kerstin Horz das Publikum zum Mitsingen animierte und für beste Stimmung sorgte. Kraftvoll ging es in die Pause mit „Ain’t No Other Man“, bei dem Kerstin Horz eindrucksvoll unter Beweis stellte, wie leidenschaftlich und souverän sie die Band und den ganzen Saal mitreißen kann.
Nach der Pause setzte die Big Band ihr Programm mit ungebrochener Energie fort. Klassiker wie „New York, New York“ und „Fly Me to the Moon“ begeisterten ebenso wie das humorvoll präsentierte „Makin’ Whoopee“, das für einige Schmunzler im Publikum sorgte.
Der Abend fand seinen Höhepunkt in gleich drei Zugaben. Spätestens nach „Skyfall“ hielt es die Zuhörer nicht mehr auf den Stühlen – ein begeisterter Abschluss eines rundum gelungenen Konzertabends.

